Salutogenese
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Die Salutogenese wurde in den 70er Jahren von dem Medizinsoziologen
Aaron Antonovsky entwickelt und versteht entgegen der klassischen
Medizin Gesundheit nicht als Zustand, sondern als Prozess. Sie will
jedem Menschen das nötige Wissen zur Verfügung stellen,
um entscheidenden Einfluss auf den eigenen Gesundheitszustand haben
zu können.
Ausgegangen wird von der Frage "Wie entsteht Gesundheit?"
Ein Kopfschmerz beispielsweise ist in der klassischen Medizin einfach
ein Leiden. Die Salutogenese versteht den Kopfschmerz hingegen als
Indikator, dass mit dem Körper irgend etwas nicht so ist, wie
es sein soll, dass irgend etwas nicht in Ordnung ist.
Im Drei-Säulen-Programm der Salutogenese geht es darum, Lebensgewohnheiten
und Verfassung des Körpers zu untersuchen, sich regelmäßig
dem Körper angemessen zu bewegen und sein Privat- und Berufsleben
bewusst zu regeln. Durch dieses "Selbstmanagement" soll
es jedem Menschen ermöglicht werden, die Lebenskraft zu steigern
und somit manch ernste körperliche Leiden zu bessern. Fakt
ist, dass sich allein durch regelmäßige Entspannungen
körpereigene Kräfte aufbauen und dem Menschen Gutes tun
können. |
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