Autogenes
Training
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Was ist Autogenes Training?
Autogenes Training basiert auf einer Technik der Autosuggestion
zur Entspannung. Es wurde aus der Hypnose weiterentwickelt und erstmals
1927 vorgestellt. Heutzutage ist das autogene Training eine weltweit
verbreitete, anerkannte Methode, um Stressstörungen und negative
psychosomatische Einflüsse zu bekämpfen.
Man
unterscheidet die "Unterstufe" und "Oberstufe".
In der Unterstufe werden besonders körperliche Vorgänge
beeinflusst. Dabei versucht der Übende sich komplett auf seinen
eigenen Körper zu konzentrieren. Dieser Körper liegt entspannt
auf dem Rücken oder wird in der sog. Droschkenkutscherhaltung
plaziert.
Zu den Grundübungen gehören:
Schwereübung, Wärmeübung, Atemübung, Bauchübung,
Herzübung und die Stirnübung
Nach einiger Konzentrationszeit auf das Gefühl empfindet der
Übende dieses tatsächlich.Die Übungen dauern etwa
eine Stunde und werden meistens in Gruppen geübt (zB. in den
örtlichen Volkshochschulen)
In der "Oberstufe" des Autogenen Trainings kommt es zur
Vorstellung von Bildern und Situationen. Man verstetzt sich in eine
Szene hinein und kann sie real erleben. Durch diesen
entspannten Zustand, der durch die Übungen herbeigeführt
wurde, kann eine Möglichkeit für Problemlösungen
geschaffen werden. Hierbei werden Selbsterkenntnis und das bewusste
Nachdenken geübt und gefördert. In
der Übungsphase ist das Einhalten von regelmäßigen
Zeitabständen sinvoll. So gewöhnen sich Körper und
Geist an einen Rhythmus. Das Hinübergleiten in den erlenten
Entspannungszustand kann innerhalb weniger Minuten möglich
sein und kann jederzeit und überall eingesetzt werden.
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