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Fußpilz

Was ist Fußpilz? Zunächst einmal sehr unangenehm. Pilze sammeln sich häufig zwischen den Zehen an und lassen einen Juckreiz entstehen, Hautrötung, Bläschenbildung oder aufgequollene Schüppchen folgen. Diese Infektion nennt man dann Fußpilz.

Symptome:
Bei Hautveränderungen sollte ein Arzt so früh wie möglich aufgesucht werden, da ansonsten zusätzlich die Haut von Fußsohlen, Handinnenflächen, sowie Haare und Nägel betroffen sind, was wiederum viel schwerer zu heilen ist.

Ansteckungsort:
Ansteckung besteht da, wo viele Menschen barfuß laufen oder auch zu Hause, indem Familienmitglieder die Pilze gegenseitig weiterreichen, oder wenn geliehene Schuhe getragen werden.

Anfälligkeit:
Gefährdet sind Menschen, die oft kalte Füße oder Schweißfüße haben, Blutdruckschwankungen oder Durchblutungsstörungen (besonders Diabetes-Patienten), die längerfristige Einnahme von Medikamente haben.

Behandlung:
In der Apotheke ist Antimykotika erhältlich. Das Mittel ist vorteilhaft, da es gegen die verschiedensten Erreger hilft. Bei Schweißfüßen sollte zusätzlich auch ein Puder verwendet werden. Von großer Wichtigkeit ist die lange Zeit der Behandlung auch über die Beschwerdefreie Zeit hinaus.

Tipps:
Vor jeder Behandlung sollten die betroffenen Hautstellen sehr trocken sein. Niemand, der Fußpilz hat, sollte barfuss laufen, um eine Ansteckung zu vermeiden! Nachts im Bett sollten Socken getragen werden, damit der Partner nicht angesteckt wird. Bettzeug, Handtücher, Socken und Schlafanzug sollten oft bei mindestens 60 Grad gereinigt werden. Teppiche können sicherheitshalber täglich gesaugt werden. Schuhe aus Naturmaterialien mit guter Luftzirkulation sind sehr ratsam, wie auch die zusätzliche Desinfektion der Schuhe mit antimykotischem Puder oder Spray aus der Apotheke.

Schutz:
In öffentlichen Hallenbädern oder Duschen sollten immer nur eigene Badeschuhe benutzt werden. Nach jedem Waschen müssen die Füße gründlich abgetrocknet werden. Antimykotisches Fußpuder hilft vorbeugend, falls schon einmal eine Fußinfektion vorlag. Sprühdesinfektionsduschen sollten gemieden werden, da dort die meisten infizierten Hautschüppchen beheimatet sind.