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Der Hypothalamus, ein Teil des Gehirns,
überwacht die Körpertemperatur und begrenzt sie. Die normale
Körpertemperatur ist 36,6 °C. Eine Störung der Wärmeregulation
entsteht bei Fieber und dies führt zur Steigung der
Körpertemperatur. Der Höchstwert bei Fieber ist zwischen
42 °C und 43 °C. Eine Temperatur über 42,6 °C endet
oft mit dem Tod.
Auslöser von Fieber sind beispielsweise Infektionen durch Viren,
Parasiten oder Bakterien, Hitzeschlag, Bösartige Tumore, Medikamente,
extremer Flüssigkeitsverlust (Exsikkose), Operationen, Sport
(selten), entzündliche Autoimmunerkrankungen des Bindegewebes
(Kollagenosen) und der Gefäße (Vaskulitiden), sowie erhöhte
Stoffwechselaktivität (z.B. bei Schilddrüsenüberfunktion).
Die Körpertemperatur liegt ca. 0,5 °C höher, wenn
die Frau ihren Eisprung hatte.
Unklare Genese nennen Mediziner die nach ambulanter und stationärer
Untersuchung unauffindbare Ursache für den Temperaturanstieg.
Die Körpertemperatur variiert je nach Tageszeit. Um 4 Uhr nachts
ist sie etwa 0,5 °C tiefer als um 17 Uhr nachmittags. Fieber
ist eine Abwehrreaktion im Körper. Es kommt zu einer Beschleunigung
der Stoffwechselvorgänge. Die Vermehrung von Bakterien und
Viren wird verhindert.
Anzeichen von Fieber sind unter anderem ein Anstieg der Körpertemperatur
und Pulsfrequenz, Mundatmung, warme Haut, Rötung bzw. Blässe
im Gesicht, Schweißausbrüche, Appetitlosigkeit, großer
Durst, Kraftlosigkeit, Müdigkeit, Muskelzittern, Halluzinationen.
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