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Magen- und Darmverstimmungen entstehen
durch eine unzulängliche Verdauung oder auch durch Stress.
Mögliche Beschwerden sind krampfartige Bauchschmerzen (im Wechsel
mit beschwerdefreien Phasen), Blähungen, Verstopfung und Durchfall
(im Wechsel), oder auch Schleim im Stuhl. Unter Einhaltung spezieller
Ernährungsgrundsätze und Essregeln, mit Entspannung, Wärme,
richtiger Nahrung und gutem Kauen, Akupunktur, Heilpflanzen, Hömöopathie
und Massagen, können die Probleme leicht behoben werden. Es
kommt im Laufe der Zeit zu einer Überbelastung der am Stoffwechsel
beteiligten Organe, wie Galle, Leber und Bauchspeicheldrüse.
Sind die Organe geschwächt, folgen Stoffwechselkrankheiten,
wie unter anderem Arthritis, Darmkrebs und Gicht.
Außer einer ausgewogenen ballaststoffreichen Speise braucht
der Patient Ruhe bei der Nahrungsaufnahme, kleine Portionen und
regelmäßige Essenszeiten. Wichtig ist vor allem das richtige
Kauen und einspeicheln der Nahrung. Die Nahrungsmenge darf den entsprechenden
Bedarf des Körpers nicht übersteigen. Die denaturierten
Nahrungsmittel liefern dem Organismus nicht die benötigten
Mineralstoffe, Vitamine, Enzyme und Fermente. Das Überangebot
kann nicht abgebaut werden. Es kommt zu einer enormen Ablagerung
von Stoffwechselschlacken.
Auch die Zusammenstellung der einzelnen Mahlzeiten allein ist ein
Grund für Verdauungsstörungen und auch Blähungen.
Gut wäre eine Nahrungsmittelart pro Mahlzeit, so können
die Verdauungssäfte die Stoffe besser zersetzen, wie das beispielsweise
bei der Trennkost der Fall ist.
Entsteht Sodbrennen oder saures Aufstoßen, so lässt dies
auch auf eine schlechte Verdauung schließen. Zu viel säurehaltige
Nahrung im Magen oder Nikotin und Kaffee führen zur erhöhten
Magensäurenausscheidung und die überflüssige Säure
steigt hoch.
Wichtig ist, zu erkennen, in welchen Situationen der Darm rebelliert.
Psychische Stabilität ist für eine Heilung besonders wichtig.
Pflanzliche Mittel, wie Baldrian, Lavendel, Melisse und Hopfen bringen
den Körper zur Ruhe und Johanniskraut hilft bei Depressionen.
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