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Das im Blut befindliche Cholesterin
wird teilweise in der Leber aufgebaut und wird zur Bildung von Gallensäuren
und verschiedenen Hormonen benötigt. Cholesterin ist eine lebenswichtige
Substanz. Ansonsten gelangt Cholesterin über die Nahrung, meist
in Form von tierischen Fetten, in den Körper.
Der Fettstoff Cholesterin, der über die Nahrung in den Körper
kommt, ist nicht löslich. Er wird durch Liproteine (Verbindung
aus Fett und Eiweiß) ins Blut befördert.
Lipoproteine (LDL) können viel Fettstoffe und wenig Eiweiß
enthalten oder stark eiweißhaltig (HDL) sein. Letztere beugen
wohl Arteriosklerose vor, da weniger Fett in die Arterien gelangt
und überschüssiges, oxidiertes Cholesterin entfernt wird.
Hauptverursacher bei Arterienverkalkung ist der LDL-Anteil. Der
Cholesterinspiegel ist bei Diabetikern und Personen, die an einer
Nieren-, Leber- oder Schilddrüsenerkrankung leiden, meist besonders
hoch. Daher sollten die Blutfettwerte regelmäßig kontrolliert
werden.
200 g/l ist ein unbedenklicher Gesamtcholesterinwert. Der LDL-Wert
bei Rauchern, Diabetikern oder Patienten mit Bluthochdruck sollte
möglichst nicht über 1,4 g/l anzeigen.
Knoblauchextrakt behindert das Hauptenzym der Cholesterinbildung
in den Leberzellen an seiner Aktivität. Das Enzym sorgt normalerweise
für eine Senkung der Cholesterinmenge in der Leber. Die Gesamtcholesterinwerte
im Blut sanken bei den Patienten um zehn Prozent. Dies ergaben Untersuchungen
am Institut für Physiologie der FU Berlin.
Cholesterinarme oder -freie Diäten
helfen bis zu einem gewissen Grad bei erhöhtem Blutspiegel
an Gesamt-Cholesterin und LDL-Cholesterin. In schweren Fällen
werden hochwirksame teure Medikamente eingesetzt, die gleichzeitig
atherisklerotische Veränderung in den Gefäßen positiv
beeinflussen. Diese Medikamente mit großen Nebenwirkungen
müssen dann ein Leben lang genommen werden.
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