Ernährungsberatung
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Was bedeutet denn eigentlich Ernährungsberatung?
Diätassistenten, Diplom-Oecotrophologen und auch Ernährungswissenschaftler
können seit 1996 ein Zertifikat erhalten, das sich auf spezielle
fachwissenschaftliche und methodisch-didaktische Anforderungen stützt.
Erstmals ist die Qualität der Ernährungsberatung messbar
und der Verbraucher geschützt. Im
Studium oder in der Ausbildung zum Ernährungsberater werden
naturwissenschaftliche, ernährungswissenschaftliche und ernährungsphysiologische
Grundkenntnisse erweitert. Dabei handelt es sich um die Fächer
Ernährungslehre, Diätetik, Lebensmittellehre und -technologie,
Biochemie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, sowie
Anatomie.
Die Abschlüsse Bachelor of Science
(mit naturwissenschaftlichen Grundlagen) und der Master of Science
(Studienrichtung Ernährungswissenschaft), sowie Diplom-Ingenieure
Ernährungs- und Hygienetechnik (Studienwahlrichtung Ernährungstechnik)
und Diplom-Ingenieur Ernährungs- und Versorgungsmanagement
haben die Möglichkeit sich ernährungstechnisch weiterzubilden
und entsprechende Nachweise zu erhalten, die die Ernährungsberatung
erst zu einem qualitativ hochwertigen Produkt auszeichnet.
Hierbei sollte die Fortbildung gemäß Curriculum Ernährungsberatung
näher betrachtet werden, die vom Expertengremium der Deutschen
Gesellschaft für Ernährung e.V. ins Leben gerufen wurde
und somit auch die Qualität der Ernährungsberatung sicherte.
Wichtig ist vor allem die Berufserfahrung
mit dem Schwerpunkt Beratungspraxis unter Anleitung bzw. im Team
auf dem Gebiet der Ernährungsberatung. Die Curriculum Ernährungsberatung
DGE unterteilt sich beispielsweise in die Bausteine Fehl- und Mangelernährung
sowie Gesprächsführung und Qualitätsmanagement inklusive
Evaluation, Marketing und Beratung, Gesundheitspolitik und Gesundheitsförderung.
Ausschließlich DGE bzw. DGE zertifizierte
Fachkräfte dürfen sich Ernährungsberater/DGE nennen.
Absolventen müssen sich regelmäßig mindestens einmal
im Jahr entsprechend weiterbilden, ansonsten erlischt die Gültigkeit
des Zertifikats, was wiederum eine Qualitätssicherheit darstellt.
Es erfolgt so eine kontinuierliche Erfolgskontrolle in Form von
Klausuren, Prüfungsgesprächen, Projektarbeit, Übungen
zur Gesprächsführung und der Pflichtfortbildung.
Bei der Vielzahl an Angeboten, was
die Ernährungsberatung angeht, ist die Qualifizierung gemäß
Curriculum DGE besonders für die Krankenkassen von Bedeutung.
Die Struktur- und Prozessqualität wird somit sehr stark gefördert.
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