Atkinsdiät
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Was versteht man unter der Atkinsdiät?
Bei der Atkinsdiät können Sie Fett und Eiweiß in
Massen verzehren, dafür müssen Sie Kohlenhydrate komplett
aussparen. Diese Diät ist 4-stufig aufgebaut und beginnt mit
der so genannten Einleitungsdiät, die lediglich 20g Kohlenhydrate
erlaubt. Dies ist eine Menge, die dann mit Salat und Gemüse
realisiert werden darf. Die erste Phase muss 14 Tage beibehalten
werden. Die zweite Stufe beinhaltet die Reduktionsdiät, die
dann in der dritten Woche 5g mehr erlaubt und in der vierten Woche
auf 30g pro Tag ausgeschöpft werden kann. Ab der fünften
Woche stagniert nun das Gewicht bei einer Beibehaltung der Essgewohnheiten.
Es kann in dieser Phase nochmals eine Aufstockung auf 40g Kohlenhydrate
vorgenommen werden, sofern das Gewicht noch abnimmt. Hat die ausübende
Person das Zielgewicht erreicht, kann die Auswahl durch bunte Lebensmitteln
wie vielfältiges Gemüse, Beeren und Hülsenfrüchte
erweitert werden.
Was darf man bei der Diät essen?
Sie können fortan so viel Fleisch und Fisch essen wie sie4
wollen. Auch Käse ist unbeschränkt erlaubt, Leerdamer-Liebhaber
werden sich nun freuen. Man kann es kaum glauben, jedoch ist noch
mal zu erwähnen, dass bei der Aufnahme von Eiweiß und
Fettbestandteilen keinerlei Beschränkungen bestehen. Sie könnten
also zum Frühstück bereits ein Steak verzehren, mittags
Rührei in Massen vertilgen und abends mit Fischstäbchen
den Abend abrunden. Leckere, kohlehydratreiche Beigaben wie Reis
oder Kartoffeln sind jedoch untersagt.
Macht die Atkinsdiät Sinn?
Bei dieser einseitigen und langweiligen Diätvariante sind "Ausreißer"
in die leckere Welt der Kartoffeln oder Reis und andere Lebensmittel,
die das Leben verschönern vorprogrammiert. Es handelt sich
bei der Atkinsdiät um keine Ernährungsumstellung, somit
gibt es keinen Lerneffekt und die langfristige Erfolgsgarantie ist
beinahe aussichtslos. Daher führt diese Diät auch zu Defiziten,
aufgrund der Mangelversorgung
Bestehen Folgewirkungen und Risiken
bei dieser Diät?
Durch den Kohlenhydratmangel gibt es ein Umdenken des Körpers,
der nun eine Umstellung des Stoffwechsels vollzieht. Dies führt
zu einer Fehlverwendung der Fettbestandteile und eine nicht optimale
Ausschöpfung der zugeführten Nährstoffe, soweit man
hier noch von Nährstoffen sprechen kann. Folgewirkungen dieser
Ernährung und körperlichen Fehlverhaltens durch die Atkinsdiät
sind vor allem Nierenbelastungen. Daher sollte zumindest genug Flüssigkeit
bei der Nahungsaufnahme und über den tag verteilt gewährleistet
werden (~ 3,5 Liter/ Tag) Des Weiteren kommt es zu einer Erhöhung
der Fettwerte im Blut. Dies kann bei angeschlagenen Menschen schon
schnell zu Herz-Kreislauf-Beschwerden führen. Die Ernährung
hat jedoch auch ganz einfache negative Auswirkungen wie Verstopfung,
Mundgeruch und Müdigkeit, die sich recht schnell einstellen.
Als Fazit kann festgehalten werden dass vor allem Frauen in der
Schwangeren und Menschen mit vorbelasteten Nierenschäden von
der Atkinsdiät Abstand nehmen sollten. Neben einem erhöhten
Risiko für Herz- und Gefäßerkrankungen besteht auch
eine erhöhte Anfälligkeit für Arteriosklerose und
er Nährboden für Gicht kann dadurch erhöht werden. |
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