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Zahnersatz
Beim Zahnersatz unterscheidet man zwischen
herausnehmbarem Zahnersatz und festem Zahnersatz. Der herausnehmbare
Zahnersatz besteht zumeist aus einem Gebiss (herausnehmbare Zahnprothese),
das mit einer Klammer an noch vorhandenen, gesunden Zähnen
befestigt wird. Dabei ist das Prothesenmaterial meist Kunststoff
aber auch Porzellan, wobei das Porzellan wesentlich bruchgefährderter
ist, als der Kunststoff, jedoch auch wesentlich echter aussieht.
Der feste Zahnersatz
gliedert sich in Kronen, Brücken, Inlays aus Metall, Kunststoff
oder Keramik bis hin zu Zahnimplantate. Der Zahnersatz wird dabei
auf abgeschliffenen, gesunden Stümpfen noch vorhandener Zähne
aufgebracht und mit Zement dauerhaft fixiert. Dieser Zahnersatz
hält oft bis zu 15 Jahre bevor er erneuert werden sollte.
Bei den Zahnimplantaten werden künstliche Wurzeln aus Titan
im Kiefer verankert, auf welche dann das Keramik-Implantat verankert
wird.
Die Krankenkassen bezahlen dabei jedoch
nur einen oft geringen Teil zu den Zahnersatzkosten, sodass der
Zahnersatz einen Patienten oft teuer zu stehen kommt, wegen der
oft doch recht hohen Zuzahlung.
Aus diesem Grunde haben viele Versicherungsgesellschaften reagiert
und bieten eine so genannte Zahnzusatzversicherung,
oder auch Zahnersatz-Zusatzversicherung an. Mit dieser Zusatzversicherung
ist es dem Patienten möglich seine Zusatzkosten bis zu 100%
erstattet zu bekommen. Da es hier sehr viele Anbieter gibt, sollte
man jedoch stets ausreichend vergleichen um für sich den besten
Tarif aushandeln zu können.
Hat man eine solche Zahnersatzversicherung
abgeschlossen, kann man heutzutage ohne große Angst zum Zahnarzt
gehen, ohne dass man um Haus und Auto fürchten muss!
(Autor und © Anja Kolwicz)
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