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Schweißdrüsenabsaugung - Operation

Übermäßiges Schwitzen (Hyperhidrosis):
Der Körper kann am Kopf und im Gesicht ebenso übermäßig schwitzen, wie an Händen und in Achselhöhlen oder an Füssen. Die Schweißbildung scheint unkontrollierbar und das Leben wird stark negativ beeinflusst. Meist neigen die Patienten nur unter bestimmten Bedingungen darunter (Angst). Stressabbau wäre eine Behandlungsmethode.
Entzündliche Prozesse mit Vernarbungen in den Achselhöhlen sind häufig schwerwiegend auftretende Folgen.

Primäre Hyperhidrose:
Der Patient ist gesund und andere Grunderkrankungen können ausgeschlossen werden. Allein Nervosität, Stress, erhöhte Umgebungstemperatur und leichte körperliche Betätigung lösen bereits eine vermehrte Schweißproduktion aus.

Sekundäre Hyperhidrose:
Mehrere Grunderkrankungen liegen hier zu Grunde, wie z.B. Hormonveränderungen und -störungen, Neurologische Krankheitsbilder, Psychische Störungen und psychosomatische Erkrankungen oder Medikamentös bedingte Beschwerden, sowie Erkrankungen der inneren Organe.

Das beste operative Verfahren bei primärer Hyperhidrose ist die Saugküretage, die mit dem Tumeszenzverfahren durchgeführt wird. Einzelne Hautschädigungen, wie kurzzeitige Krustenbildung oder auch in seltenen Fällen Hautnekrose können folgen. Ansonsten treten oft nur Hämatome, Schwellungen, Rötungen oder länger anhaltende Taubheit der Haut in den Achselhöhlen auf.
Enge Kleidungsstücke bzw. normale Kleidung wirken gegen eine Serombildung. Für 4 bis 6 Wochen sollte allerdings auf Sport verzichtet werden.