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Perücken - die ideale Lösung
Haarausfall kann viele Ursachen haben. Ob die Ursache eine Bestrahlung,
bestimmte Medikamente, Hormone oder auch Infektionen ist. Bei einem
krankheitsbedingtem Haarausfall steht den Betroffenen eine bezahlte
Perücke von der Krankenkasse zu. Die
Ursache ist hier nicht relevant, sobald eine Indikation vom Arzt
vorhanden ist, trägt die Krankenkasse die Kosten.
Der erblich
bedingte männliche Haarausfall fällt bei der Kostenerstattung
heraus. Alle anderen Fällen, z.B. bei Haarausfall nach einer
OP oder einer Bestrahlung infolge einer Krebstherapie übernimmt
die Kasse eine Perücke.
Auch der teilweise
vorkommende Haarausfall kann durch Haarteile ersetzt werden, die
ersetzt werden. Im Einzelfall muss entschieden werden, ob ein Haarteil
oder eine Perücke besser geeignet ist. Grund der Verordnung
und respektive die Kostenübernahme ist hier jeweils die psychische
Auswirkung auf den Menschen. Die psychische Belastung der Frau steht
in keinem Verhältnis zu der eines Mannes. Während die
Haare bei der Frau als Schönheitssymbol betrachtet werden ist
es heute bei der männlichen Fraktion schon sehr chic eine Glatze
zu tragen wie in den 70er Jahre Kojak.
Die Kassen zahlen
ihren Patienten meist nur eine Kunsthaarperücke. Grund ist
die Höhe der Kosten, die diese sind wesentlich günstiger
als Echthaarperücken. Bei der Kunsthaarperücke ist nur
eine Zuzahlung von 10 € notwendig.
Bei der Versorgung mit einer Echthaarperücke beteiligt sich
die Kasse anteilig an den Kosten. Die Mehrkosten (Differenz zur
Echthaarperücke) muss der Patient selber tragen.
Da eine künstliche Perücke nur ein Bruchteil einer Echthaarperücke
kostet, kann der Eigenanteil leicht mehrere Hundert Euro betragen.
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