Das
Magenband
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Wann ist ein Magenband
und eine Operation sinnvoll?
Bei stark übergewichtigen Personen, bei denen die Ernährung
eher deftig ist und selten Süßes, Bier, Chips u. a. enthält,
bei Patienten mit Gesundheitsproblemen in Verbindung mit Fettleibigkeit,
sowie bei gescheiterten Diäten unter ärztlicher Aufsicht.
Eine Bereitschaft zur kompletten Umstellung und Kontrolle der Ernährung,
einschließlich Sport, ist unbedingt erforderlich.
Wie funktioniert ein Magenband?
Das variable Silikonband kann spezifisch durch eine Injektion aufgefüllt
werden. Das Band wird laparoskopisch eingesetzt. Die Spezialinstrumente
werden mit 4-5 kleinen Einstichen in die Bauchhöhle eingeführt.
Der so genannte Vormagen ist kleiner und meldet somit bei geringer
Befüllung ein Sättigungsgefühl an.
Welche Vorteile hat ein Magenband?
Organe werden bei dieser Operation nicht verändert! Die Einstellung
des ursprünglichen Zustands ist möglich. Das Band ist
äußerlich über ein Schlauchsystem regelbar.
Woraus besteht ein Magenband?
Ein Magenband besteht aus einem aufblasbaren Silikon-Band, dem Schlauchsystem
und einem Port, der das Band steuert.
Was geschieht nach der Operation?
Sofortige Bewegung ist sehr wichtig um Thrombosen, Druckgeschwüren
und Atemwegsproblemen vorzubeugen. Bei einer Röntgenaufnahme
am Tag nach der Operation wird die korrekte Platzierung des Bandes
überprüft.
Welche Komplikationen können auftreten?
Lungenprobleme, Thrombose, Milz- oder Leberschäden und Wundheilungsstörungen
können vorkommen. Der Magen kann durch das Band rutschen. Magenüberdehnung
und somit eine Blockierung der Öffnung ist möglich. Das
Band kann in den Magen erosiv eintreten. Während der Operation
kann Magenperforation entstehen. Patienten mit Diabetes oder chronisch-obstruktiver
Lungenerkrankung u. a. sollten besonders beachtet werden.
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